Vierter Wandertag von Marinhas nach Viana do Castelo
Wo wir heute waren
wir starteten heute von unser Pension in Marinhas, wobei Steffen heute eine eigene Tour ausführte, während ich die Orte Mar, Antas, Castelo do Neiva, Chafe, Anna in einer Länge von 23 km durchstreifte. Wir trafen uns beide in der Pension Enjoy Viana Guesthouse in Viana do Castelo, dessen Vermieter ein sehr netter angenehmer Gastgeber ist.Und 40€ für ein Doppelzimmer war wirklich günstig.
Heute starteten wir von der wunderschönen Pension Refugio de Mar in Agucadoura. Über Estela, Apulia, Fao haben wir in Esposende aufgrund des abartigen starken Windes entschieden in Marinhas zu übernachten. Wir gingen also immerhin 18 km mit Gegenwind. Gemäss der Empfehlung vom gestrigen Wirt es locker anzugehen und circa 20 km am Tag anzupeilen, waren wir damit also zufrieden.
Was wir heute erlebt haben
Steffen konnte ab 6:00 Uhr nicht mehr schlafen und gönnte sich einen Kaffee. Er hustete stark und ich hoffte im Stillen, dass das jetzt nicht ein Breaker werden könnte für unsere weitere Tour. Vor allem, weil wir wussten, dass es heute orkanartige Winde geben wird. Zu dem Zeitpunkt, zu dem ich jetzt schreibe, ist es draußen dermaßen laut aufgrund der Orkane. wir frühstücken noch in einem Café, vier belegte Brötchen, zwei Cappuccino einen Orangensaft für Sage und Schreibe neun Euro. Danach starteten wir gestärkt. Beeindruckend war auch ein Baum mit inspirierenden Sprüchen auf Jakobsmuscheln mit Lebenweisheiten von einem Pilger, erstellt für eine kleine Spende. Nach 12 km erreichten wir dann Fao, ein kleines Städtchen, in dem wir einen tollen gegrillten Kabeljau gegessen haben. Und dann kam die Überraschung : wen treffen wir in Esposende? Felix, den wir am Flughafen kennen lernten, dann nochmals am Bahnhof, trafen und heute wieder. Er startete erst einen Tag nach uns, da er aber an einem Tag gleich 37 km lief, trafen wir ihn nun zum dritten Mal. Nicht zu fassen. Da laufen hunderte an Pilgern an uns vorbei und man trifft sich wieder rein zufällig. Wir sind dann 2 km zusammen gelaufen und konnten uns toll austauschen. Felix hatte im „Sägewerk“ reserviert, sagt er, damit meinte er die schnarchenden Mitschläfer im Schlafsaal der Pilgerstätten. Wir haben bei einem Cappuccino entschieden, ebenfalls wie Felix, in Marinhas zu übernachten, allerdings in einer Pension und einem Doppelzimmer mit max 2 Personen
Heute waren wir sehr aktiv. Früh um 6:30 Uhr standen wir auf Und machten uns bereits um 7:30 Uhr auf den Weg von Angeiras Richtung Strand und Norden. In Vila do Conde machten wir Mittagspause und gegen 18:00 Uhr erreichten wir unser Übernachtungsdomizil in Agucadoura. In der Summe waren es fast 25 km!
Was wir heute erlebt haben
Meine Güte, hatten wir heute besondere Erlebnisse: Erstens hatten wir vergessen, unseren Hausschlüssel abzugeben. Steffen musste dann nochmals circa 300 m zurücklaufen. Aber das war noch harmlos: an der schönen Kirche Paroquia de Azurara, wo wir einen Stempel erhielten und Pause machten, fiel mein Handy eine 5 m hohe Mauer runter und war zertrümmert, aber Gott sei Dank funktioniert es noch. Last not least war das Tapas Essen ungenießbar und auch noch teuer. Dafür war die heutige Strecke eine sehr schöne, am Strand entlang bei schönem Wetter und tollen Begegnungen. Wir haben eine Dame aus Peru kennen gelernt, die hatte einen Wahnsinnsschritt drauf. Ebenso wie eine Holländerin. Eine übergewichtige, deutsche Frau motivierte uns , Camino auf jeden Fall zu schaffen. Am Meer gönnten wir uns einen Cappuccino und schauten den brausenden Wellen zu.
Von der Pension in Porto sind wir durch die Altstadt Richtung Kathedrale gestartet um unseren ersten Stempel abzuholen. Von dort aus dann runter zum Fluss Douro und anschließend zur Kirche Franziskus, von wo aus wir die elektrische historische Bahn für eine kleine Fahrt bis zum Meer genossen. Dann wanderten wir am Antlantik entlang bis Farol de Leca . Aufgrund des Atlantiksturms und ersten Blasenanzeichen von Steffen sind wir mit dem Bus zum heutigen Quartier ein wunderschöner Campingplatz Orbitur Angeiras gefahren.
Aus dem sonnigen Baden in das bewölkte Porto mit gefühlten 19°. Da wir nicht auf die Koffer auf dem Airport warten mussten, konnten wir uns gleich zum Zug begeben und in die Altstadt fahren. Innerhalb ein paar Minuten waren wir auch in unserer Pension angekommen. Die Rucksäcke abgelegt und ab weiter in die Altstadt, um etwas zu sehen und zu essen.
Herzlichen Dank für diesen wunderschönen Urlaub an alle Beteiligten, vor allem an die beiden Organisatoren Andrea und Wolfgang Götz, die es zu einem unvergesslichen gemacht haben!
Wo wir heute waren
Der letzte Tag beinhaltet nur noch eine kurze Fahrt nach Windhoek, eine Besichtigung von Windhoek, die Mietwagen-Rückgabe und den Transfer zum Flughafen. Rückflug WDH -> FRA Shuttle nach Steinmauern
Weiter geht die Rückreise in Richtung Windhoek. Heute machen wir nach ca. 4 1/2 Stunden Fahrt Halt an der Ohange Lodge. Karla und Justus haben hier ein herrliches Anwesen geschaffen. Ein idealer Ort für einen „Boxenstop“. Tee trinken auf der Terrasse – Spaziergang – leckeres Dinner am Lagerfeuer der Lodge
Lange Rückfahrt über die B8 nach Rundu (5 h). Abends planten wir noch eine Bootstour auf dem Okavango, die aber leider dem Gewitter und Regen zum Opfer fiel.
Und heute gibt es nochmal einen halben Tag SAFARI im östlichen Parkteil. Am Nachmittag verlassen wir den Nationalpark über das Namutoni Gate nach weiteren grandiosen Sichtungen und fahren noch 2 Stunden weiter bis nach Grootfontein zur HH 820 Accomodation, wo wir von Herman ein leckeres Menü kredenzt bekommen und wo auch alle Camper wieder mal in einem Bett schlafen werden.
Ein voller Tag SAFARI wartet auf uns. Über verschiedene „loops“ erkunden wir die Region rund um Camp Okaukuejo und Camp Namutoni. Der beste Ort, um Tiere zu beobachten, sind die Wasserlöcher im Park: Nebrownii, Okondeka, Gemsbokvlakte, Rietfontein, Wolfsness, … sind nur einige ihrer klangvollen Namen.
Am Morgen wurden wir vom Vogelgezwitscher geweckt. Unser heutiger Plan war von Spitzkoppe zur White Lady Lodge in Brandberg zu fahren das wäre eine Strecke von circa 2-2,5 Stunden gewesen.
Die heutige Etappe führt uns durchs Damaraland an die Spitzkoppe – das Matterhorn Namibias (ca. 2h Fahrt). Spannende Felsformationen wollen erkundet werden und Felsmalereien im Bushman‘s Paradise
Sobald das Parktor öffnet,können wir durch das Tsauchab-Tal zum Sossusvlei fahren (60 km). Die letzten paar Kilometer sind extremer Tiefsand, so dass sich dafür ein Shuttle empfiehlt.
Bereits im August haben wir unsere Reisebuchungen für einen dreiwöchigen Roundtrip durch Namibia abgeschlossen. „Wir“ das sind diesmal nicht nur Birgit und ich, sondern eine 8-köpfige Reisegruppe, die mit drei Bushcampern im März und April in Namibia unterwegs sein wird.
Für Andrea und Wolfgang ist es bereits die 4. Reise nach Namibia, die kennen sich super aus und haben für uns 3 Neulingspaare eine mehr oder weniger „klassische Tour“ geplant mit einer Erweiterung in den Caprivi-Streifen.
Wir sind schon sehr gespannt und freuen uns auf einen schönen Roundtrip durch Namibia. Vielleicht ist es in der Jahreszeit ja etwas grüner als bei Götzens bisherigen Reisen in diesem trockenen Land.
Die letzten zwei Tage unseres Aufenthalts in Albanien verbringen wir in Tirana. Tirana ist die Hauptstadt und daher riesig. Da unser Hotel relativ zentral liegt, können wir zum Glück zu Fuß erkunden, da der Autoverkehr hier chaotisch ist.
Unser Rundgang beginnt auf dem Skanderbeg Platz. Hier gibt es gleich mehrere interessante Sehenswürdigkeiten zum einen das Skanderbeg Denkmal zum weiteren das National historische Museum des Weiteren die Etem Bey Moschee sowie den Uhrturm. Gleich um die Ecke steht das heutige Rathaus und einige Ministerien.
Nach vier Nächten in Himarë machten wir uns heute Morgen auf zu unserer vorletzten Unterkunft in Vlorë . Da wir gestern bereits den Llogara Nationalpark besuchten, hatten wir heute nur eine Station, nämlich ein Stop in dem hübschen Bergdorf Dhermi.