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Tag 14 Jakobsweg am 21.04.2026

Tag 14 Jakobsweg am 21.04.2026

Einen Tag in Santiago

Für heute haben wir uns nur Santiago de Compostella vorgenommen.

Nach einem ausreichenden und sehr guten Frühstück im Hotel haben wir uns auf den Weg gemacht. Diesmal ohne Rucksack und Stöcke aber mit Bus, weil wir wussten, dass wir noch genug laufen werden.

Als erstes strebten wir das Pilgerbüro an, um das so genannte Certificado de Distancia zu bekommen. In den Hochzeiten muss man da stundenlang warten. Bei uns ging es diesmal relativ schnell, und wir waren stolz auf uns, als wir diese Zertifikate in Spanisch und in Latein namentlich erhalten haben.

Danach gingen wir in die Kathedrale um noch vor der Messe, die um 12:00 Uhr begann, noch das Grab des heiligen Jacobs sehen zu können. Aber es waren gewaltige Warteschlangen. Was muss hier erst los sein in der Hochsaison, wenn ich diese Massen heute schon gesehen habe. Aber diese Kathedrale ist ja auch eine Riesending. Ich könnte jetzt nicht sagen, ob sie kleiner oder größer wie der Petersdom in Rom ist.

Aber auf jeden Fall war die Messe eine gewaltige Messe, mit mindestens 20 Pfarrern, ein toller Orgelspieler und eine Sängerin, ich habe zwar nichts verstanden weil die Messe auf Spanisch gehalten wurde, aber die Atmosphäre war gigantisch. Das kann man nicht mit Worten beschreiben. Und dann am Ende wurde der Botafomeiro(das größte und schwerste Weihrauchgefäss das ich je gesehen habe)von vier Männern vor dem gigantischen Altar geschwenkt.
Bevor es zur Altstadt Besichtigung weiter ging, haben wir uns mit einem Schinkenbrot gestärkt.

Was natürlich ganz toll war: wir haben einige unserer Mitpilger wieder getroffen. Da waren einmal Lena und Natalie, die wir ganz am Anfang am Meer getroffen hatten, dann den Bonner ich glaube, Andreas hieß er, den Herrn aus Irland, die zwei Lehrer aus Brandenburg und Bayern. Und alle haben wir uns über unser Wiedersehen sehr gefreut. Leider konnte ich mich von Marc nicht verabschieden, weil er bereits zum Bus musste, als wir noch in der Messe waren.

Die vielen Kirchen, die wir dann besichtigt haben, erwähne ich jetzt nicht, aber Fotos kann man ja anschauen.