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Archive : 2026

Tag 4 Jakobsweg am 11.04.2026

Dritter Wandertag von Agucadoura nach Marinhas

Steffen konnte ab 6:00 Uhr nicht mehr schlafen und gönnte sich einen Kaffee. Er hustete stark und ich hoffte im Stillen, dass das jetzt nicht ein Breaker werden könnte für unsere weitere Tour. Vor allem, weil wir wussten, dass es heute orkanartige Winde geben wird. Zu dem Zeitpunkt, zu dem ich jetzt schreibe, ist es draußen dermaßen laut aufgrund der Orkane. wir frühstücken noch in einem Café, vier belegte Brötchen, zwei Cappuccino einen Orangensaft für Sage und Schreibe neun Euro. Danach starteten wir gestärkt. Beeindruckend war auch ein Baum mit inspirierenden Sprüchen auf Jakobsmuscheln mit Lebenweisheiten von einem Pilger, erstellt für eine kleine Spende. Nach 12 km erreichten wir dann Fao, ein kleines Städtchen, in dem wir einen tollen gegrillten Kabeljau gegessen haben. Und dann kam die Überraschung : wen treffen wir in Esposende? Felix, den wir am Flughafen kennen lernten, dann nochmals am Bahnhof, trafen und heute wieder. Er startete erst einen Tag nach uns, da er aber an einem Tag gleich 37 km lief, trafen wir ihn nun zum dritten Mal. Nicht zu fassen. Da laufen hunderte an Pilgern an uns vorbei und man trifft sich wieder rein zufällig. Wir sind dann 2 km zusammen gelaufen und konnten uns toll austauschen. Felix hatte im „Sägewerk“ reserviert, sagt er, damit meinte er die schnarchenden Mitschläfer im Schlafsaal der Pilgerstätten. Wir haben bei einem Cappuccino entschieden, ebenfalls wie Felix, in Marinhas zu übernachten, allerdings in einer Pension und einem Doppelzimmer mit max 2 Personen

Tag 3 Jakobsweg am 10.04.2026

Zweiter Wandertag von Angeiras nach Agucadoura

Heute waren wir sehr aktiv. Früh um 6:30 Uhr standen wir auf Und machten uns bereits um 7:30 Uhr auf den Weg von Angeiras Richtung Strand und Norden. In Vila do Conde machten wir Mittagspause und gegen 18:00 Uhr erreichten wir unser Übernachtungsdomizil in Agucadoura. In der Summe waren es fast 25 km!

Meine Güte, hatten wir heute besondere Erlebnisse: Erstens hatten wir vergessen, unseren Hausschlüssel abzugeben. Steffen musste dann nochmals circa 300 m zurücklaufen. Aber das war noch harmlos: an der schönen Kirche Paroquia de Azurara, wo wir einen Stempel erhielten und Pause machten, fiel mein Handy eine 5 m hohe Mauer runter und war zertrümmert, aber Gott sei Dank funktioniert es noch. Last not least war das Tapas Essen ungenießbar und auch noch teuer. Dafür war die heutige Strecke eine sehr schöne, am Strand entlang bei schönem Wetter und tollen Begegnungen. Wir haben eine Dame aus Peru kennen gelernt, die hatte einen Wahnsinnsschritt drauf. Ebenso wie eine Holländerin. Eine übergewichtige, deutsche Frau motivierte uns , Camino auf jeden Fall zu schaffen. Am Meer gönnten wir uns einen Cappuccino und schauten den brausenden Wellen zu.

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