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Archive : 2026

Tag 12 Jakobsweg am 19.04.2026

11. Wandertag von Caldas de Reis nach Padrón

Wie immer haben wir uns den Übernachtung Ort in dem Fall Calas de Reis nach dem Frühstück, das Steffen selbst vorbereitet hat, angeschaut. danach ging es für mich über Lavandaira, O Cruceiro,O Campo,As Gernades, San Miguel und San Xulian nach Padron. Die Strecke war insgesamt 20 km lang und es sind noch 25 km bis Santiago.

Zuallererst möchte ich erwähnen, dass natürlich in jedem historischen Gebäude eine Geschichte steckt, die ich in meinem Wanderführer nachlesen konnte und hätte ich die hier in meinem Blog noch reingepackt, wäre ich gar nicht fertig geworden, deswegen bitte ich um Nachsicht. Wer aber trotzdem dies nach verfolgen will: Ich hatte den Outdoor Wanderführer von Reimund Joos über den Caminho Portugues von Porto nach Santiago und Finisterre.

Heute hatte ich Sorge, dass ich überhaupt laufen kann wegen meinem rechten Schienbein. Da ich ordentlich Tabletten eingenommen habe und geschmiert habe, hat es doch irgendwie geklappt. Ich spürte trotzdem jeden Schritt, aber ich habe versucht die schmerzstillende Version(Fuß in Schrägstellung) zu laufen. Aufwärts ging es besser wie abwärts. Nach einer Weile traf ich Anika, die ich auf Englisch ansprach, obwohl sie eine Deutsche aus Bielefeld war . Wir unterhielten uns so toll, lachten so viel,dass ich meine Schmerzen total vergaß. Nach einigen Kilometern kam dann auch noch Marc dazu, den ich schon gestern kennen gelernt habe. Und mit diesem Dreierpack ging es bis zum heutigen Ziel. Es wurden viele Themen angesprochen von Zielen und Motivation des Jakobsweges, dabei waren wir uns aber alle einig: es wird ein einzigartiges, unvergessliches Event sein. Marc ließ sogar weitere Wege dieser Art offen. Es sind junge Leute, dessen Ansichten aus meiner Sicht sehr interessant waren. Und ich bin zuversichtlich, dass es uns nicht Bange sein muss, wenn wir solche wertvolle Menschen unter uns haben. Auch, wenn sie schon negative Partnererfahrungen hatten, sind sie positiver Natur und schauen genauso in die Zukunft.
Interessant war auch eine Begegnung mit einer spanischen Autorin, die drei Bücher im Jahr schreibt, in der Regel Dramen und Liebes Geschichten . Weil Marc sich in Spanisch mit ihr unterhielt, konnte ich nur vermuten, um was es geht, offensichtlich aber eine sehr interessante intellektuelle Frau.
In Padron angekommen hatte ich leider ein dickes Schienbein, naja nach 244 km darf das auch sein😉

Und am Abend gönnten wir uns wieder ein tolles Fischgericht und einen leckeren Wein.

Tag 11 Jakobsweg am 18.04.2026

10. Wandertag von Pontevedra nach Caldas de Reis

Wir begannen noch mit einer kleinen Besichtigung von Pontevedra, weil es so viel zu sehen gibt, wo wir auch in einer kleinen, schnuckeligen Bäckerei gefrühstückt haben, und dann ging es wieder weiter Richtung neuem Ziel Caldas de Reis. Die Strecke war etwa 23 km lang und war eines der schönsten Etappen bisher entlang vieler Weinberge und den folgenden Dörfern Pontecabras, O Castrado, San Amaro, A Seca,Briallos, Valsordo und Caldas de Reis.

Zu Beginn der Tour begegnete ich einen Pilger aus Nordirland, einen ehemaligen Soldat, der von Lissabon aus gestartet war. Er meinte, aber, dass die eigentlich schöne Tour erst ab Porto begonnen hat. Dann hab ich Marc kennen gelernt, ein junger Mann aus Stuttgart, der geschwärmt hat von dieser Tour und von allen Begegnungen sehr viel mitnimmt. In einem Kloster hatte ich den Mönch falsch verstanden. Er bat mir an, mich gemeinsam mit einem Pärchen zu segnen. Weil ich es nicht verstanden hab, hab ich einfach ein Zeitproblem genannt, dass ich prinzipiell irgendwie immer habe😉. Schade Chance verpasst. Später in der Pause hat mich ein deutscher Herr aus Bonn angesprochen, der wohl generell größere Wanderungen im Ausland unternimmt und mir den Fischerweg in Portugal empfohlen.

Gesammelt haben wir auch wieder sehr viele Stempel. Unter anderem hat eine Frau im Wald eigene Stempel mit Wachs erstellt und dabei sich wahnsinnig Mühe gegeben, das alles für einen Euro.

In den letzten Kilometern hat dann mein Schienbein Probleme gemacht. Ich musste pausieren , dabei wurde ich gleich von Pilgern gefragt, ob es mir gut geht soweit. Kann man mal sehen, wie aufmerksam, die alle sind. Jetzt hoffe ich nur, dass mein Schienbein morgen mitmacht. Voltaren und Arcoxia hab ich schon mal verwendet. Heute Abend suchen wir zum Abendessen kein weites Restaurant auf. Noch etwas zum Wetter: es war wunderschön, heute sonnig, mit leichtem Wind, 25°, einfach herrlich und dazu die schöne Gegend mit herrlichen Aussichten auf Weinberge.

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Tag 10 Jakobsweg am 17.04.2026

9. Wandertag von Soutuxuste nach Pontevedra

Wir haben heute Morgen die letzten vier Etappen mal eingeteilt und haben deswegen beschlossen, heute in Pontevedra zu übernachten, das sind zwar nur 16 km, aber dann haben wir bei den nächsten Stationen Caldas de Reis und Padron mehr Möglichkeiten und können dann laut Plan am Montag Abend In Santiago einlaufen.

Wir sind durch Arcade de Riba gelaufen über die Brücke Medievan de Pontesampaio, Bergunde, O Alcouce, Ganderon und O Bobo . Es war landschaftlich sehr, sehr schön, ziemlich lange liefen wir in einem Naturschutzgebiet am Fluss entlang.

Es war mal wieder beeindruckend, welche netten Menschen wir begegnet sind. Eine Amerikanerin mit ihrem Sohn, dann zwei sehr sympathische Damen aus Barcelona, die immer gelächelt haben, dann meine gewohnte Hamburgerin. Last not least Asiaten, die ich englisch anspreche, die aber aus Düsseldorf kamen.Als wir dann noch mal die Amerikanerin mit ihrem Sohn, der in London studiert, treffen schenkt sie uns zwei Anhängsel mit Muscheln, die aus der Kathedrale von Edinburgh stammen. Ich war ganz verblüfft und freute mich riesig.

Ein Phänomen, war auch dieser Ring um die Sonne, den ich fotografiert habe.

Nach einem abendlichen Spaziergang durch die historische Altstadt von Pontevedra haben wir eine sehr, sehr gute Paella gegessen, war richtig lecker.

Bedeutet nur noch 64,5 km bis nach Santiago

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Tag 8 Jakobsweg am 15.04.2026

7. Wandertag von Valenca nach O Porrino

Valenca ist eine Reise wert, besonders wegen der Burg, die sich über das Stadt lang zieht, eigene Straßen, Häuser, Restaurants und Kirchen hat . Danach ging es weiter über die portugiesisch-spanische Grenze auf der Brücke nach TUI, auch eine schöne Stadt mit einem historischen Kern. Die weiteren Städte waren, Bartholomä, Orbenlle, Santo André und O Porrino, wo wir auch übernachten.

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Tag 6 Jakobsweg am 13.04.2026

5. Wandertag von Viana do Castelo nach Caminha

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