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Archive : 2026

Tag 16 Das war‘s einfach spitze!!!

Rückflug

Von Porto zum Airport.

Nach einem tollen Frühstück gab es nur noch eine Aufgabe. Ab zum Flughafen.

Das war’s, ein unvergesslicher Jakobsweg mit meinem Sohn , dem ich dafür dankbar bin, dass wir es gemacht haben . Viele Ereignisse, Begegnungen, Gespräche, lange Wege und einfach nur ein geiles Event, das wir da erlebt haben!!!! https://www.komoot.com/user/1264115026004?ref=imk-qr
Wen es interessiert hier die Wege in KOM

Tag 15 Jakobsweg am 22.04.2026

Rückfahrt nach Porto und Stadtbesichtigung

Ganz einfach. Wir fuhren heute per BlaBla-Bus von Santiago nach Porto, wo wir einfach noch eine Stadtbesichtigung genossen.

Nach einem gewohntguten Frühstück haben wir uns ziemlich früh auf den Weg zur Haltestelle gemacht und mussten dort noch eine halbe Stunde warten, und sind sogar noch nervös geworden, weil unser Blabla Bus um 10:00 Uhr pünktlich abgefahren ist. Diese Linienbusfahrer haben einfach eine Lockerheit😉

Nach dreieinhalb Stunden Fahrt waren wir in Porto gelandet und strebten zugleich unser nobles Apartment am Rande der Altstadt an.

Nach einem Kaffee und Kuchen startete ich gleich meinen Stadtrundgang Richtung Kathedrale und dann noch an den Douro und zurück an der Franziskuskirche sowie am Palaco da Bolca vorbei an diversen institutionellen Gebäuden zum Übernachtungsort.
Erwähnenswert ist, dass ich noch einige Pasteis de Nata (portugiesische süße Pasteten )in der Originalbäckerei Castro, wo man zuschauen kann bei der Herstellung, für die Daheimgebliebenen eingekauft habe . Ich hoffe, dass die bis morgen den nach Hauseweg überleben.

Tag 14 Jakobsweg am 21.04.2026

Einen Tag in Santiago

Für heute haben wir uns nur Santiago de Compostella vorgenommen.

Nach einem ausreichenden und sehr guten Frühstück im Hotel haben wir uns auf den Weg gemacht. Diesmal ohne Rucksack und Stöcke aber mit Bus, weil wir wussten, dass wir noch genug laufen werden.

Als erstes strebten wir das Pilgerbüro an, um das so genannte Certificado de Distancia zu bekommen. In den Hochzeiten muss man da stundenlang warten. Bei uns ging es diesmal relativ schnell, und wir waren stolz auf uns, als wir diese Zertifikate in Spanisch und in Latein namentlich erhalten haben.

Danach gingen wir in die Kathedrale um noch vor der Messe, die um 12:00 Uhr begann, noch das Grab des heiligen Jacobs sehen zu können. Aber es waren gewaltige Warteschlangen. Was muss hier erst los sein in der Hochsaison, wenn ich diese Massen heute schon gesehen habe. Aber diese Kathedrale ist ja auch eine Riesending. Ich könnte jetzt nicht sagen, ob sie kleiner oder größer wie der Petersdom in Rom ist.

Aber auf jeden Fall war die Messe eine gewaltige Messe, mit mindestens 20 Pfarrern, ein toller Orgelspieler und eine Sängerin, ich habe zwar nichts verstanden weil die Messe auf Spanisch gehalten wurde, aber die Atmosphäre war gigantisch. Das kann man nicht mit Worten beschreiben. Und dann am Ende wurde der Botafomeiro(das größte und schwerste Weihrauchgefäss das ich je gesehen habe)von vier Männern vor dem gigantischen Altar geschwenkt.
Bevor es zur Altstadt Besichtigung weiter ging, haben wir uns mit einem Schinkenbrot gestärkt.

Was natürlich ganz toll war: wir haben einige unserer Mitpilger wieder getroffen. Da waren einmal Lena und Natalie, die wir ganz am Anfang am Meer getroffen hatten, dann den Bonner ich glaube, Andreas hieß er, den Herrn aus Irland, die zwei Lehrer aus Brandenburg und Bayern. Und alle haben wir uns über unser Wiedersehen sehr gefreut. Leider konnte ich mich von Marc nicht verabschieden, weil er bereits zum Bus musste, als wir noch in der Messe waren.

Die vielen Kirchen, die wir dann besichtigt haben, erwähne ich jetzt nicht, aber Fotos kann man ja anschauen.

Tag 13 Jakobsweg am 20.04.2026

12. und letzter Wandertag von Padron nach Santiago de Compostella

Aufgrund Schienbeinentzündung und Fußverletzung sind wir ein Stück mit dem Bus gefahren, und den Rest bin ich dann von O Milladoiro nach Santiago de Compostella gelaufen, immerhin in der Summe über 250 km, sollte schon was heißen. Dummerweise ist unser Hotel etwas außerhalb, deswegen mussten wir zusätzlich noch 2 km laufen.

Leider hatte mein rechtes Bein im Wadenbereich ausgesehen wie eine Presswurst. Deswegen musste ich mich entscheiden, entweder die ganze letzte Etappe bis zum Ziel(25 km)zu laufen und womöglich wochenlang Probleme zu haben oder vernünftig zu sein und einfach nur noch ein Teilstück zu laufen.Ich hab mich fürs Letztere entschieden, dass waren dann nur noch 8 km Humpeln.
Aber auch dieses kurze Stück lohnte sich . Auch diesmal hab ich wieder interessante Leute getroffen. Erst mal zwei pensionierte Lehrer aus Brandenburg und Bayern, die sich in der Pause einfach ein Bier gönnten. Ihre Ansichten waren die gleichen wie meine über das Schulsystem in Deutschland. Vor allem meinte er, hätte man einfach das von Ostdeutschland das den Finnischen Schulsystem ähnelt, übernehmen können.

Dann traf ich auch wieder die amerikanische Mutter mit ihrem Sohn, die mir und Steffen vor einigen Tagen die Anhängsel mit den Muscheln schenkten , erstellt von sieben Schwestern aus Birmingham. Sie fragte gleich, wie es Steffen geht.

Dann traf ich eine Gruppe Engländer aus Cambridge . Noch bevor ich mein schlechtes Englisch begann, bot mir die Frau an, dass wir uns Deutsch unterhalten, weil sie eine deutsche Mutter hat. Und das Lustige war, dass sie Freunde im Wintersdorf hat, wovon ich etwa 6 km weg wohne. Die ganze Gruppe jubelte, als sie Santiago de Compostela erreichten. Wie alle Gruppen, die den Platz vor der Kathedrale erreichten, wurde gesungen , gejubelt und einer hatte sogar Trompete gespielt.

Ich hab mich einfach hingesetzt und das Ganze für mich genossen. Für heute ist erst mal Feierabend. Wir gehen jetzt gut essen und werden uns morgen in der Kathedrale die Urkunde abholen bzw. die Altstadt von Santiago de Compostella besichtigen.