Von Porto nach Angeiras
Wo wir heute waren
Von der Pension in Porto sind wir durch die Altstadt Richtung Kathedrale gestartet um unseren ersten Stempel abzuholen. Von dort aus dann runter zum Fluss Douro und anschließend zur Kirche Franziskus, von wo aus wir die elektrische historische Bahn für eine kleine Fahrt bis zum Meer genossen. Dann wanderten wir am Antlantik entlang bis Farol de Leca . Aufgrund des Atlantiksturms und ersten Blasenanzeichen von Steffen sind wir mit dem Bus zum heutigen Quartier ein wunderschöner Campingplatz Orbitur Angeiras gefahren.
Was wir heute erlebt haben
Das erste Mal Pilgern mit zehn Kilo Gepäck ist schon etwas besonderes. Ständig bewegt man den Rucksack, weil man irgendwas anderes braucht. Das Handy muss an der Power Bank bleiben, weil es mit aufzeichnen soll, dann ist es mal zu warm, mal zu kalt.
In der kurzen Zeit, bis wir am Meer waren,konnten wir die Kathedrale von außen die eiserne Brücke sowie auch die andere Seite des Duoro mit den vielen Winzern und Restaurants anschauen.
Dann ging es endlich los, auf dem Camino Português, viele Gleichgesinnter, viele nette Leute und ständig der Ruf BuenCamino waren zu hören.
Steffen und ich waren in intensiven Gesprächen bis wir auf einmal am Hafen von Matoshinos die vielen Fischrestaurants sahen. Wir wollten aber keine Zeit verlieren und hatten gefragt, ob wir den Fisch auf Brötchen bekommen. da haben sie uns mehrmals Sardinen über drei Brötchen hinweg belegt. Das Wort Fischbrötchen kennen die wohl nicht. Wir mussten die Fische erst mal klein schneiden, damit wir die Brötchen einzeln essen konnten.Der Fauxpas kam aber erst noch : nachdem wir bereits 1 km gelaufen waren, fiel mir ein, dass ich die Wanderstücke im Restaurant habe liegen lassen. somit mussten wir den Weg noch mal zurücklaufen und Gott sei Dank waren sie noch da.
Weiter ging es am Strand, und der Sturm würde immer stärker . Man hatte das Gefühl, man läuft ein Schritt vor und zwei zurück. Nach einiger Zeit haben wir uns entschieden, die Kräfte aufzuteilen und für die Strecke morgen zu verwenden. Obwohl wir dem Busfahrer gesagt haben, wo wir hin wollen fuhr er erst mal eine Sonderrunde. Leider verstand er kein Englisch und wir konnten einigermaßen das gewünschte Ziel erreichen. Im Campingplatz war leider der schöne Pool noch nicht geöffnet, sonst hätten wir dort gerne relaxt.
Und das sind unsere Fotos hierzu


















