11. Wandertag von Caldas de Reis nach Padrón
Wo wir heute waren
Wie immer haben wir uns den Übernachtung Ort in dem Fall Calas de Reis nach dem Frühstück, das Steffen selbst vorbereitet hat, angeschaut. danach ging es für mich über Lavandaira, O Cruceiro,O Campo,As Gernades, San Miguel und San Xulian nach Padron. Die Strecke war insgesamt 20 km lang und es sind noch 25 km bis Santiago.
Was wir heute erlebt haben
Zuallererst möchte ich erwähnen, dass natürlich in jedem historischen Gebäude eine Geschichte steckt, die ich in meinem Wanderführer nachlesen konnte und hätte ich die hier in meinem Blog noch reingepackt, wäre ich gar nicht fertig geworden, deswegen bitte ich um Nachsicht. Wer aber trotzdem dies nach verfolgen will: Ich hatte den Outdoor Wanderführer von Reimund Joos über den Caminho Portugues von Porto nach Santiago und Finisterre.
Heute hatte ich Sorge, dass ich überhaupt laufen kann wegen meinem rechten Schienbein. Da ich ordentlich Tabletten eingenommen habe und geschmiert habe, hat es doch irgendwie geklappt. Ich spürte trotzdem jeden Schritt, aber ich habe versucht die schmerzstillende Version(Fuß in Schrägstellung) zu laufen. Aufwärts ging es besser wie abwärts. Nach einer Weile traf ich Anika, die ich auf Englisch ansprach, obwohl sie eine Deutsche aus Bielefeld war . Wir unterhielten uns so toll, lachten so viel,dass ich meine Schmerzen total vergaß. Nach einigen Kilometern kam dann auch noch Marc dazu, den ich schon gestern kennen gelernt habe. Und mit diesem Dreierpack ging es bis zum heutigen Ziel. Es wurden viele Themen angesprochen von Zielen und Motivation des Jakobsweges, dabei waren wir uns aber alle einig: es wird ein einzigartiges, unvergessliches Event sein. Marc ließ sogar weitere Wege dieser Art offen. Es sind junge Leute, dessen Ansichten aus meiner Sicht sehr interessant waren. Und ich bin zuversichtlich, dass es uns nicht Bange sein muss, wenn wir solche wertvolle Menschen unter uns haben. Auch, wenn sie schon negative Partnererfahrungen hatten, sind sie positiver Natur und schauen genauso in die Zukunft.
Interessant war auch eine Begegnung mit einer spanischen Autorin, die drei Bücher im Jahr schreibt, in der Regel Dramen und Liebes Geschichten . Weil Marc sich in Spanisch mit ihr unterhielt, konnte ich nur vermuten, um was es geht, offensichtlich aber eine sehr interessante intellektuelle Frau.
In Padron angekommen hatte ich leider ein dickes Schienbein, naja nach 244 km darf das auch sein😉
Und am Abend gönnten wir uns wieder ein tolles Fischgericht und einen leckeren Wein.
Und das sind unsere Fotos hierzu

































