Heute Morgen haben wir Stellenbosch gegen 10:00 Uhr verlassen und haben uns auf den Weg in Richtung Simonstown gemacht.
Kurz nach verlassen der Stadt entlang der Schnellstraße wurde uns die andere Seite von Afrika vor Augen geführt. Die Townships mit den Blechbaracken in denen tatsächlich Menschen wohnen.
Heute durften wir wieder einmal ausschlafen da unsere Frühstückszeit um 8:30 Uhr vorgegeben wurde und wir außer der Besichtigung von Stellenbosch City uns nur die Fahrt zu 3 der zahlreichen Weingüter der Gegend vorgenommen hatten.
Unser Fahrer Marius hat uns pünktlich um 10:00 Uhr von unserer Unterkunft abgeholt und uns nach Stellenbosch gefahren. Eine wunderschöne kleine Stadt mit vielen Geschäften, Restaurants, Museen und Kirchen. Man hat direkt gemerkt, dass man hier auf Tourismus eingestellt ist – alles sehr gepflegt und ordentlich.
… und wir haben Durst, deshalb fahren wir heute nach Stellenbosch
Weil das Wetter Regen vorhergesagt hat, haben wir Kleinbaai heute frühzeitig verlassen und uns auf den Weg Richtung Hermanus aufgemacht, wo wir einen kurzen Zwischenstopp bei leichtem Nieselregen eingelegt haben.Das schöne kleine Städtchen mit dem Naturschutzgebiet direkt an der Waterfront und dem Biodiversity walk mit einer Vielzahl verschiedener Pflanzen und den Klippen war sehr beeindruckend.
Schon vor dem Aufstehen konnten wir den gigantischen Ausblick auf den Atlantik genießen.
Dann ging es weiter mit einem wundervollen Frühstück.
Um 9:15 Uhr waren wir bereits am Treffpunkt zu unserer Bootstour mit der Hoffnung diesmal die Big Five der Meere zu sehen ( Wale, Delphine, Pinguine, Haie und Robben ). Zuerst wurden wir mit Schwimmwesten und wasserdichten Jacken ausgestattet. Dann ging es nach einigen Verhaltensregeln Richtung Boot.
Nach einem leckeren Abendessen in einem Tapas Lokal, in das auch die Einheimischen gehen haben wir heute Morgen unsere Reise Richtung Gansbaii angetreten.
Unser erster Stopp war in Wilderness mit dem Aussichtspunkt Map of Afrika.
Von hier aus ging unsere Fahrt vorbei an riesigen Kornfeldern, Straußen- Schaf- und Rinderfarmen vorbei nach Mossel Bay. Wir haben uns bei der Abfahrt von der N2 entschieden die 2. Abfahrtsmöglichkeit ins Zentrum zu nehmen und fuhren dadurch bedingt direkt durch die Townships. Hier konnten wir einmal hautnah mitbekommen, wie die ärmsten der Armen leben, eine sehr beeindruckende Erfahrung.
Unser Tag beginnt erstmal mit dem Hochladen unserer Berichte der letzten Tage da wir diese mangels Möglichkeiten (Load Shaddow) nicht geschafft haben.
So starten wir heute unsere Tour erst gegen 11:00 Uhr mit dem Ziel Thesen Island. Eine kleine Halbinsel in der Lagune der Schönen und Reichen. In der Tourist Information hatte man uns gesagt, dass wir hier vielleicht Delphine sehen würden. Diese Info war jedoch nicht richtig, wie sich im Gespräch mit einem Bootstour Anbieter herausstellte. Da wir uns für heute schon 2 weitere Ziele vorgenommen hatten konnten wir sein Angebot eine Boatcruise zu buchen nicht annehmen. Wir hoffen eh darauf in Gansbaii die Wale und Delfine zu sehen.
Nach einem wundervollen Frühstück mit einer Auswahl an Speisen, die wir bisher so noch nicht geboten bekamen sind wir in Tsitsikamma aufgebrochen und haben uns auf den Weg nach Knysna gemacht, jedoch nicht bevor wir uns noch die beeindruckenden Häuser dieses Örtchens angesehen haben. Wie wir schon gestern Abend beim Hineinfahren gesehen haben, sah der ganze Ort aus als wäre hier einmal ein Film gedreht worden und die Häuser wären dafür extra erbaut worden. Die Oldtimer Liebhaber kommen hier auf Ihre Kosten.
Unsere Unterkunft Petit Provence in Ballito war wirklich wunderschön. Am Morgen wurden wir in einer wunderschönen Location mit einem reichhaltigen Frühstück verwöhnt und die Chefin war sehr darauf bedacht uns unsere Wünsche zu erfüllen.
Da unser Inlandsflug anstand und wir unseren Mietwagen abgeben mussten haben wir uns gegen 9:00 Uhr auf den Weg zum Flughafen gemacht.
Die Übergabe des Fahrzeugs war etwas zäh da man ihm die Fahrten durch den Nationalpark und im Busch ansah und somit eine Reinigung dringend erforderlich war. Wir konnten uns jedoch einigen, dass es gegen einen Aufpreis von der Verleihfirma gereinigt werden soll.
Somit konnten wir unseren Flug von Durban nach Port Elisabeth und damit den zweiten Teil unserer Südafrika Reise antreten.
Nach einer wieder mal kurzen Nacht haben wir uns, ausgestattet mit einem Picknickkorb, den uns Tracy freundlicherweise gerichtet hat, in Richtung Hluhluwe-Nationalpark aufgemacht. Wir hatten noch einmal eine Safari gebucht, bei der wir hofften, die Big Five noch komplett zu machen. Eigentlich fehlt uns nur noch der Leopard.
Als erstes haben uns die Buschschweine begrüßt. Ein Stück weiter sahen wir schon Nashörner aus nächster Nähe, im KNP hatten wir auch bereits welche gesehen jedoch waren diese in weiter Entfernung. Hier standen sie direkt vor uns und haben vor unserem Fahrzeug die Straße überquert.
Nach 2 kurzen Nächten haben wir uns mal ausgeschlafen (bis 7:15 😊). Danach haben wir uns auf ein eigenes Frühstück und einen Kaffee ToGo aus dem Restaurant gefreut, aus dem leider nichts wurde weil das Restaurant in der Nacht von Affen verwüstet wurde.
Gegen 10 Uhr fuhren wir über das Malelane-Gate aus dem Krüger-NP mit der Hoffnung unser Fünftes Big-Five-Tier , den Leoparden doch noch zu finden. Daraus wurde leider nichts. Good Bye Krüger 🙁
Vor Sonnenaufgang hat für uns der Tag schon angefangen. Mit einem Morningdrive fuhren wir bereits um 4:30 Uhr zur Safari. Unser Wunsch an den Guide Richard war , dass wir Löwen sehen wollten. Er beteuerte ohne Garantie😊 Erst war es dunkel und wir haben per Taschenlampe die üblichen Verdächtigen, wie Impalas, Kudus , Giraffen und Elefanten gesehen. Danach wurde es hell und spannend. Auf einmal sahen wir auf den Strassen mehrere Hyänen und Geier kreisten am Himmel. Das sollte ein Zeichen für Löwen sein. Tatsächlich haben wir eine ganze Löwenfamilie vor den Augen gehabt. Das war ein atemberaubendes Erlebnis, weil sie aus 20 Metern zu sehen waren. Ein Löwe trabte noch hinter unserem Auto über die Strasse. Offensichtlich haben sie gerade gespeist und ruhten sich aus.
Der Tag beginnt sehr früh. Um 6.15 Uhr haben wir das Camp bereits verlassen. Unser erstes Ziel war ein Aussichtspunkt am Fluss, bei dem wir am Vorabend keine Tiere sahen. Diesmal haben wir Nilpferde gesichtet. Zwar weit weg aber immerhin aus der vorgeschriebenen Entfernung.
Nach einem afrikanischen Frühstück (Joghurt, Rührei, Speck, gegrillte Wurst, gegrillte Champignons und Tomaten, Toast und Muffins) sind wir gegen 8.30 Uhr in Richtung Phalaborwa zum Eingangstor in den Krüger Nationalpark gestartet.
Kurz vor dem Tor haben wir uns noch mit Wasser, Geld und mit einer Steinschleuder ausgestattet und nach den erforderlichen Anmeldeformalitäten die sehr zügig erledigt waren ging es los.
Little Bush Lodge in Hoedspruit- ein Camp direkt im Urwald
Aber erstmal beginnen wir den Tag mit einem ausgiebigen Frühstück bei Rainer und Walli ( zwei deutsche Auswanderer) in der alten Mine in Graskop.
Das Frühstück war sensationell -eben so wie wir es auch zuhause gewohnt sind. Walli bäckt die Brötchen noch selbst und dementsprechend lecker waren sie.
Nach einer ruhigen Nacht gut ausgeschlafen konnten wir uns erstmal einen Eindruck unseres Quartiers verschaffen und haben erst jetzt gesehen in welch einem Paradies wir gelandet sind.
Unser Frühstück war sehr reichlich und so sind wir gestärkt auf unsere weitere Tour gestartet.
Nach einem ruhigen 10 stündigen Flug sind wir am Morgen pünktlich in Johannesburg gelandet.
Die erste Herausforderung bestand nun darin das Auto in Empfang zu nehmen und nach einer ersten Einführung sich an den in ZA vorhandenen Linksverkehr zu gewöhnen. Nach einem etwas ruckeligen Anfang gelang es uns relativ unkompliziert in die Hauptstadt Pretoria zu kommen. Was uns hier geboten wurde war außer ein paar wenigen sehenswerten Gebäuden ( Parlament, Münze, Justizgebäude) und ein paar wunderschöner Alleen mit lila blühenden Bäumen (Jacarandas) nicht sonderlich beeindruckend.
Weit weg, aber wir wollen es probieren. Angelockt von unseren Tanzfreunden Andrea und Wolfgang Götz, die ja fast schon Afrikaner sind und uns in der Vorbereitung super unterstützt haben – hier schon mal vorab herzlichen Dank Euch beiden – wollen wir dieses Abenteuer wagen.
Dabei sein werden Irene und Bruno Komorek, was es uns wahrscheinlich etwas leichter machen wird , auf diesem anderen Kontinent klar zu kommen:-)